Schleudertrauma Spätfolgen – Symptome früh erkennen

Mann leidet an Schleudertrauma Spätfolgen

Steht die Welt gefühlt plötzlich Kopf, weil Sie mit den Spätfolgen eines Schleudertraumas zu kämpfen haben? Nach dem ersten Schock können Symptome häufig als Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen auftreten, sodass sich die Gedanken für viele Patienten nur noch um eine Frage kreisen: Wie wird ein Schleudertrauma schonend und nachhaltig behandelt? Da es bei diesem Traumata durch hohe Fliehkräfte zu einer starken und ruckartigen Bewegung kommt, können Spätfolgen in seltenen Fällen sogar noch bis zu zwei Jahren nach dem Trauma auftauchen. Ein starkes Schleudertrauma kann übrigens – wenn unbehandelt – ein Leben lang Beschwerden verursachen.

Unsere Doctors und Masters of Chiropractic zeigen Ihnen in diesem Blogbeitrag, wie Sie frühzeitig die Spätfolgen eines Schleudertraumas erkennen und was Sie dagegen tun können. Nutzen Sie unsere drei Tipps zur nachhaltigen Prävention, um der Weichteilverletzung Ihrer Halswirbelsäule auf Dauer entgegenzuwirken. 

Achtung! Spätfolgen eines Schleudertraumas– wo liegt die Ursache?

Ein Traumata in der Halswirbelsäule wird auch Beschleunigungstrauma, Peitschenschlagsyndrom oder HWS-Distorsion genannt und geht am häufigsten auf einen starken Aufprallunfall zurück. Dabei kommt es oft zu Überstreckungen, Zerrungen und Reizungen der Bänder, Sehnen und Muskeln. Aber auch Bandscheiben, Facettengelenke, Nervenbahnen, Faszien und Co. können leicht gequetscht, gezerrt oder überdehnt werden und einer Störung unterliegen. Häufigste Komplikationen und mögliche Auslöser für ein Schleudertrauma sind:

  • Unfälle beim Kampfsport, Reiten oder Klettern
  • Allgemeine Sportunfälle
  • Kiss-Syndrom bei Babys
  • Schiefhals
  • Verletzungen durch Ballsportarten (ein Ball, der gegen den Kopf prallt)
  • Autounfälle

Wichtig: Besonders bei Unfällen sollten Sie genau abklären, unter welchem Trauma Sie leiden. Sollte sich aus dem Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma ergeben haben, können dessen Symptome und Schmerzen auch noch nach Monaten spürbar sein. Dann resultieren Spätfolgen nicht zwangsläufig aus dem Schleudertrauma, sondern bedürfen einer genauen Abklärung beim Chiropraktiker.

Schleudertrauma Spätfolgen – Symptome unter der Lupe!

Bei einem leichten Schleudertrauma gehen Schwellungen und Beschwerden im Nackenbereich häufig mit anfänglichen Bewegungseinschränkungen einher (1. Schweregrad). Je höher der Grad, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu Spätfolgen kommt und/oder Symptome zu einem chronischen Verlauf führen. Nicht selten verursacht ein Schleudertrauma die Verschiebung einzelner oder mehrerer Wirbel mit folgenden charakteristischen Beschwerden:

  • Zittern
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Ohrensausen
  • Starke Schmerzen (Kopfschmerzen, Nackenschmerzen usw.)
  • Steifer Nacken
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Schluckbeschwerden und
  • Kieferprobleme
  • Sehstörungen (selten)

Tipp: Mit den richtigen Begleitübungen können Sie nach der Behandlung den chiropraktischen Behandlungserfolg eigenhändig unterstützen, indem Sie beispielsweise bei Kieferproblemen den Kiefer entspannen. Auf Wunsch erhalten Sie von unseren Doctors und Masters nach einer erfolgreichen Behandlung maßgeschneiderte und hilfreiche Übungen für Ihr individuelles Beschwerdebild und zur Prophylaxe.

Schleudertrauma Spätfolgen in 3 Schritten mildern

Wenn es um die nachhaltige Beseitigung der Folgen eines Schleudertraumas geht, heißt es: Besser spät als nie! Nach einer chiropraktischen Justierung und erneuten korrekten Ausrichtung Ihres Bewegungsapparats können Sie Kopf und Körper befreien, indem Sie sowohl für Ihren Bewegungsapparat als auch Ihren Geist etwas Gutes tun. Folgen Sie unseren drei Schritten zur nachhaltigen Beseitigung Ihrer Beschwerden und holen Sie das Maximum aus Ihrer Wirbelsäulengesundheit heraus.

1. In der Ruhe liegt die Kraft

Ob warmes Kirschkernkissen oder weiches Schlafkissen – schon in den ersten Tagen nach einem Schleudertrauma sollten Sie Ihren Nacken- und Halsbereich ruhig stellen. Eine Halsbandage (Zervikalstütze) ist oftmals nicht das Mittel der Wahl, da eine künstliche Unterstützung dazu führen kann, dass sich die Halsmuskulatur zurückbildet oder gar versteift. Setzen Sie stattdessen auf Wärme und vertrauen Sie Ihrem ergonomischen Kissen. Für die gesamte Wirbelsäule ist gerade die Rückenlage während des Schlafens wie gemacht. 

Wichtiger Hinweis: Falls möglich, sollten Sie Ihren Kopf nicht komplett stillhalten, sondern auf schonende Dehnungsübungen setzen, denn wer rastet, der rostet.

2. Verklebte Faszien lösen und in Schwung bringen

Bei Spätfolgen eines Schleudertraumas und allgemeinen Nackenverspannungen sollten Sie regelmäßig zu einer Faszienrolle greifen, mit der Sie punktuell und flächendeckend Ihr fasziales Gewebe bearbeiten können. Größere Rollen eignen sich hervorragend für den gesamten Rücken und die Beine. Es gibt sie auch mit Aussparung in der Mitte, um die Wirbelsäule zu schonen.  Die kleineren Rollen sind eher für Arme und Füße gedacht. Einige Körperstellen sind hingegen mit der Rolle schwer erreichbar wie beispielsweise die seitliche Achselhöhle. Hier empfehlen wir den Faszienball. Rollen Sie einfach die gesamte Länge des Muskels auf und ab, dies vereinfacht einen gleichmäßigen Fluss und eine gute Balance während der Ausführung. Auf diese Weise lassen sich Ihre verklebten Faszien leicht lösen. 

3. Gezielte Nackenübungen

Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied. Auch wenn andere Bereiche der Wirbelsäule völlig intakt zu sein scheinen, alle Wirbel arbeiten immer im Verbund und kompensieren die oft – nach einem Schleudertrauma – entstandene Einschränkung eines geschwächten bzw. verletzten Bereichs. Daher sind – bei einer geschwächten Halswirbelsäule – spezielle Nackenübungen sehr sinnvoll, um mögliche indirekte Spätfolgen im unteren und mittleren Rücken vorzubeugen. Achten Sie ganzheitlich auf einen gesunden Rücken, um Ihre allgemeine Gesundheit zu fördern und Ihre Körpermitte zu stabilisieren. Schon ein einfaches Kopfkreisen oder das Heranziehen des Kinns zur Brust in Rückenlage können der erste Schritt zur sanften und schonenden Mobilisierung Ihres Nackens sein.  

Schleudertrauma Spätfolgen mit amerikanischer Chiropraktik früh beheben

Vorsicht ist besser als Nachsicht, weshalb wir es erst gar nicht zu Spätfolgen eines Schleudertraumas kommen lassen wollen. Sollten Sie einen Unfall erlitten haben und noch nach Wochen oder gar Monaten mögliche Komplikationen wie Nackenbeschwerden spüren, schauen sich unsere Doctors und Masters of Chiropractic gerne Ihre Wirbelsäule an. Unsere Anamnese, kombiniert mit einer gründlichen Untersuchung und einem Wirbelsäulenscan (mit NASA-Technologie) ermöglicht eine haargenaue Diagnose und mittels professioneller Behandlung eine schnelle Besserung. Nach dem Erreichen unseres gemeinsamen Ziels – Ihr Höchstmaß an Lebensqualität – geben wir Ihnen auf Wunsch gerne maßgeschneiderte Übungen und weitere Tipps zur Stabilisierung Ihrer Körperstatik an die Hand. Dies, um zu gewährleisten, dass Ihr Körper bestens gerüstet ist für die alltäglichen Herausforderungen. Ob Schwindelgefühle, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Verspannungen oder Konzentrationsprobleme – bei unseren Therapeuten mit ihrer langjährigen Erfahrung und einem fünfjährigen Vollzeitstudium der amerikanischen Chiropraktik sind Sie stets in den besten Händen. Sie alle werden immer Alles geben, damit Sie möglichst schnell wieder voll leistungsfähig sind. Ihr American Chiro Care Team!


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Häufige gestellte Fragen

Wie gefährlich ist ein Schleudertrauma?

Die meisten Schleudertraumata sind in der Regel harmlos und klingen nach einiger Zeit von selbst ab, außer es bestehen neurologische Beschwerden – meist verursacht durch verschobene Wirbel – oder Frakturen. Um dies auszuschließen und/oder um entstandene Muskelverspannungen zu lösen, empfiehlt sich eine Untersuchung bzw. eine Behandlung beim Chiropraktiker.

Wie lange treten Symptome bei einem Schleudertrauma auf?

Bei den meisten Patienten machen sich Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Verspannungen und Nackenschmerzen bis zu vier Wochen bemerkbar. In einigen wenigen Fällen können chronische Schmerzen für eine Beeinträchtigung bis zu einem halben Jahr sorgen oder es können neurologische Symptome auftreten.

Was geschieht, wenn ein Schleudertrauma nicht behandelt wird?

Ein nicht behandeltes Schleudertrauma kann zu Spätfolgen in Form von Schwindel, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Kalkablagerungen, Verschleißerscheinungen und Co. führen. Zudem ist das Risiko erhöht, an einem HWS-Syndrom oder Handynacken zu erkranken, wenn Wirbelfehlstellungen nicht durch eine gezielte und sanfte Behandlung korrigiert werden.

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